Abenteuerreise: Tempel, Traditionen, Tropenparadiese

Wikinger Reisen

Ich konnte es kaum erwarten, bis unser Flieger endlich abhebt und meine 3-wöchige Abenteuerreise durch Vietnam, Kambodscha und Thailand beginnt. In Ho-Chi-Minh Stadt angekommen, werde ich schon am Flughafen von meinen Mitreisenden, unserem deutschsprachigen Reiseleiter Joachim und dem lokalen Guide Quang empfangen.

Unser Transferbus bringt uns in unser erstes Hotel in Saigon. Da ich vorher noch nie in Asien war, überwältigt mich auf dieser Fahrt einfach alles. Die ganzen leuchtenden Farben, der viele Kitsch und vor allem der rasante Straßenverkehr.

Nach einem kurzen Kennenlernen in einer vietnamesischen Bar, freuen wir uns alle auf etwas Schlaf und den nächsten, aufregenden Tag im Mekong Delta.

In einem kleinen Boot treten wir unser Abenteuer auf dem mächtigen Mekong an. Wir erleben in unserem Boot den schwimmenden Markt von Cai Be, eines meiner vielen Highlights auf der Reise. Mit traditionellen Ruderbooten fahren wir durch schmale Kanäle in grünen Mangrovenwäldern – eine schauklige, aber sehr spannende Erfahrung.

Wir besuchen auch verschiedene Inseln im Flussdelta, wobei jede Insel eine andere Überraschung für uns bereithält. Dabei werden wir fast immer von einer einheimischen Familie begrüßt. Mal dürfen wir exotische Früchte wie Drachenfrucht, Jackfrucht oder frische Ananas probieren, auf einer anderen Insel können wir den Menschen bei traditionellen Arbeiten zusehen. Besonders interessant finde ich die traditionelle Herstellung von Reisnudeln, die in Vietnam in vielen Gerichten verwendet werden. Ein besonders beliebtes Gericht ist die Suppe Com Pho, eine würzige Rinderbrühe mit Reisnudeln, die mit frischen Kräutern gegessen wird. Die Suppe wird übrigens hauptsächlich zum Frühstück gegessen – für uns zunächst etwas gewöhnungsbedürftig.

Natürlich besuchen wir auch die schönsten Sehenswürdigkeiten Saigons, unter anderem den Präsidentenpalast und die größte und älteste Poststelle „Buu Dien“ mit einem anmutigen Charme längst vergangener Zeit. Das Kriegsmuseum gewährt uns spannende und zugleich bedrückende Einblicke in die bewegte Geschichte des Landes. Nach unserem vormittäglichen Stadtrundgang geht es weiter zum Flughafen und wir brechen zum nächsten Ziel unserer Reise auf, der Stadt Plei Ku. Ein ganz anderer Charme begegnet uns hier. Da dieser Ort touristisch nicht sehr erschlossen ist, sind wir umso interessanter für die hier lebenden Vietnamesen. Unsere erste Wanderung führt uns in ein vietnamesisches Dorf am Rande der Stadt. Dort begegnen wir Einheimischen, ihren Tieren und der beeindruckenden Pflanzen- und Plantagenwelt.

Außerdem probieren wir unseren ersten vietnamesischen Kaffee: Starker Kaffee auf süßer Kondensmilch. Mein Fazit: Wirklich stark aber sehr aromatisch.

Nach zahlreichen Erlebnissen neigt sich unsere Zeit in Vietnam dem Ende zu und es heißt tạm biệt Vietnam und kar svakom Kambodscha!

In Kambodscha fällt mir als erstes die Herzlichkeit auf, mit der die Einheimischen auf uns zugehen. Sie schauen und lächeln uns freundlich an und sind mit dem zufrieden, was sie haben. Diese ruhige und sehr angenehme Umgangsart erfreut unsere gesamte Reisegruppe.

Die ersten beiden Tage in Kambodscha verbringen wir in und um Ratanakiri. Wir erkunden die Umgebung auf Wanderungen durch mystische Bambuswälder und leuchtend grüne Reisfelder. Mit Booten fahren wir zu einem lokalen Dorf, um das Leben der Einheimischen näher kennenzulernen.

Bei Kratie unternehmen wir eine Bootsfahrt durch den Lebensraum der Mekong-Delfine. Es dauert gar nicht lange, da erspähen wir die seltenen Süßwasser-Delfine.

Auf dieser Reise haben wir die unterschiedlichsten Bootsfahrten miterlebt. Ob im Schneidersitz, auf Holzbänken hintereinander oder auf Stühlen. Die unterschiedlichen Komfortstufen haben alle ihren Reiz. Hintereinander im Schneidersitz auf dem Boden sitzend über das Wasser zu rasen und die dann ausnahmsweise etwas kühlere Brise im Gesicht zu spüren ist ein unbeschreibliches Gefühl. Jede Fahrt an sich war ein Erlebnis und vom Wasser aus bekommt man die Möglichkeit, alles aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Unser nächstes Ziel ist die Hauptstadt Kambodschas: Phnom Penh. Diese pulsierende Stadt reißt mich besonders mit: Der viele Verkehr, die hupenden Motorroller, Tuk Tuks an jeder Straßenecke, die Fahrräder und die vielen Menschen in den Straßen. Auf den lokalen Märkten weiß ich gar nicht wo ich zuerst hinsehen soll. Zu den bunten Obstständen, zu den duftenden Gewürzständen oder doch zu dem großen Fisch- und Fleischmarkt? Alles hat seinen ganz eigenen Reiz.

Neben dem Präsidentenpalast und der Silberpagode besuchten wir in Phnom Penh auch das ehemalige Gefängnis S21 und lernten dort die Schattenseite der kambodschanischen Geschichte kennen. Das Gefängnis stammt aus der Zeit des Schreckensregimes der Roten Khmer, die viele Menschen ihr Leben kostete. Fotogalerien in den ehemaligen Gefängnisräumen erinnern an die zahlreichen Opfer und machen unsere Zeit dort zu einem sehr emotional berührenden Besuch.

Langsam nähern wir uns einem der größten Highlights unserer Reise – den Tempeln von Angkor. Auf unserem Weg in der den Tempeln nahegelegenen Stadt Siem Reap machen wir eine Bootsfahrt auf dem großen Süßwassersee Tonle Sap. Vom Boot aus können wir die schwimmenden Häuser bestaunen, die ganze Dörfer auf dem See bilden.

Endlich ist es so weit! Besonders viel Zeit nehmen wir uns für die wohl bekannste Tempelanlage Angkor. Angkor Wat, der Bayon Tempel, Ta Prohm und viele nicht so touristische kleinere Tempel laden zu einer wunderbaren Radtour ein. Unser Reiseleiter und der kambodschanische Führer bringen uns die Geschichte und die Sagen rund um diese Tempel näher. Eine Mischung aus Begeisterung, Staunen und einer unfassbaren Ruhe machen diese Besichtigung zu etwas ganz Besonderem.

Die letzten Tage unserer Reise verbringen wir in Thailand. Nach einer kurzen Fährüberfahrt kommen wir voller Vorfreude auf der Insel Koh Chang an, wo uns wunderschöne, tropische Traumstrände erwarten. Unser Resort liegt direkt am Strand und wir sind uns alle einig, dass wir nun etwas Zeit für uns benötigen, um unsere Erlebnisse in Vietnam und Kambodscha noch einmal Revue passieren zu lassen.

Es geht doch nichts über ein entspannendes Sonnenbad am Strand oder einen ruhigen Nachmittag mit einem Buch auf dem Balkon. Die Abende lassen wir gemeinsam in gemütlicher Runde in einem der zahlreichen Restaurants am Strand ausklingen.

Essenstechnisch ist in allen drei Ländern für jeden etwas dabei. Gerade wenn man asiatisches Essen gern mag, kann man sich von Hühnchen, Schwein und Rind, dazu Curry, Gemüse oder Tam Yam, mit angebratenen Cashewnüssen oder süß-saurer Soße wunderbar ernähren. Auch Kokosfreunde, wozu ich mich zähle, kommen bei vielen Gerichten und auch Getränken auf ihren Geschmack. Alle Gerichte werden meist mit Reis serviert.

Mein persönliches Highlight war der Besuch einer Grundschule. Wir haben mit den Kindern gespielt und ein kleines Fotoshooting veranstaltet. Jedes der Kinder wollte sich mit auf das Foto quetschen und danach selbstverständlich sehen, ob sie gut getroffen wurden. Ein sehr erfrischendes und definitiv einmaliges Erlebnis.

Ein weiterer toller Moment war der Barbecue Abend bei unserem lokalen Reiseleiter. Seine Familie hat die gesamte Gruppe bekocht und wir wurden an die traditionellen kambodschanischen Tänze herangeführt. Das Zusammentreffen dieser beider Welten und diese Glück, welches uns umgab, machte diesen Abend zu etwas ganz Besonderem.

Wie ihr wahrscheinlich merkt, hat mich dieser asiatische Spirit total mitgerissen. Für jeden, der eine vielfältige, angenehm anstrengende, kulturgeladene und spannende Reise sucht, ist diese Reise genau das Richtige.

Mehr Infos und die Reisetermine findet Ihr hier.  

Lia hauij! 

Eure Alina, Wikinger Reisen-Mitarbeiterin

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